Luxemburger Produktionen in Avignon und Recklinghausen
Zur Förderung des luxemburgischen Theaters im Ausland schickt die THEATER FEDERATIOUN jedes Jahr ein Stück zum „OFF“ des Festival d’Avignon. Mit der erstmaligen Teilnahme einer luxemburger Produktion am Fringe Festival der traditionellen Ruhrfestspiele Recklinghausen, bahnt sich Luxemburg in diesem Jahr auch einen Weg in die deutsche Festivallandschaft.
Sowohl das „OFF“ als auch das „Fringe“, die zur gleichen Zeit wie ihre traditionellen Pendants stattfinden, sind alternative Festivals, die sich durch eine größere Spontanität auszeichnen und innovative sowie Genre-überschreitende Formen, buchstäblich „am Rande“ des konventionellen Theaters, in den Vordergrund stellen.
Dieses Jahr hat die THEATER FEDERATIOUN das Stück „Luxtime – Jacques Tati revisited“ ausgewählt, eine Produktion des TNL, unter der Regie von Laura Schroeder, das Luxemburg vom 8. bis zum 31. Juli in Avignon vertreten wird. „‘Luxtime’ hat die Mitglieder der THEATER
FEDERATIOUN vor allem durch seine Innovationsfreude, was die Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks betrifft (Theater, Film, Pantomime, Livemusik) überzeugt und durch die Thematik, die, so denken wir, sowohl für ein luxemburgisches als auch ein französisches Publikum interessant ist.“ (Serge Tonnar, Präsident der THEATER FEDERATIOUN)
Lesen Sie den Artikel zum Thema aus dem „Luxemburger Wort“ vom 12. Januar. (In französischer Sprache)
Als erste luxemburgische Produktion, die dieses Jahr ins Fringezelt einzieht (1.-6. Juni), hat eine aus Vertretern der THEATER FEDERATIOUN und der Ruhrfestspiele bestehende Kommission das Stück „Bombsong“ der
deutschen Autorin Thea Dorn ausgewählt, ein Monodrama über das Innenleben einer Selbstmordattentäterin, prodzuiert von MASKéNADA und dem Théâtre d’Esch, unter der Regie von Frédéric Frenay und mit Sascha Ley in der Hauptrolle. „Ein atemberaubender Parforceritt auf dem Bombenkoffer“, verheißt die Presse.
Weitere Infos auf www.maskenada.lu